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Lerninhalte des Curriculums

Das Curriculum "Translationale Forschung und Medizin: Von der Idee zum Produkt" ist inhaltlich in vier Themenbereiche unterteilt, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Weiterbildung durch die einzelnen Etappen der translationalen Entwicklungskette führen.

I. Produktidee und Qualitätssicherung

Vor jeder Produktentwicklung steht eine zündende Idee. Und die muss geschützt werden, damit anschließend ein Produkt entwickelt werden kann, das schließlich vom Arzt zur Patientenbehandlung eingesetzt wird. Bei dem Schutz einer Idee gibt es viel zu beachten: Modul 1 vermittelt, welche ersten Schritte unbedingt unternommen werden müssen. Und Modul 2 zeigt auf, welche Maßnahmen zur Qualitätssicherung während der gesamten Produktentwicklung unbedingt eingehalten werden müssen.

  • Modul 1: Idee – erste Schritte
  • Modul 2: Qualitätssicherung

II. Produktgruppen

Die Entwicklung neuer Produkte unterscheidet sich erheblich, je nachdem um welche Produktgruppe es sich handelt. Bei vielen traditionellen Arzneimitteln handelt es sich um vergleichsweise einfach strukturierte, kleine Moleküle, die im Fachterminus als „Small molecules“ bezeichnet werden. Die überaus innovativen biologischen Arzneimittel, wie z.B. monoklonale Antikörper, Impfstoffe oder Gen- und Zelltherapeutika, werden als „Biologicals“ zusammengefasst. Und schließlich zählen Geräte, Vorrichtungen und Baugruppen wie Implantate, aus Geweben abgeleitete Implantate oder Herzschrittmacher zu den Medizinprodukten. Diese drei grundverschiedenen Produktgruppen werden in den Modulen 3-5 behandelt.

  • Modul 3: Small molecules
  • Modul 4: Biologicals
  • Modul 5: Medizinprodukte

III. Produktentwicklung

Für die klinische Entwicklung und die Marktzulassung neuer Produkte müssen den Zulassungsbehörden Daten zur Qualität, Vorklinik und Klinik vorgelegt werden. Aber was genau muss bei der Planung solcher Entwicklungsprogramme beachtet werden? Diese Frage wird in den Modulen 6-8 behandelt.

  • Modul 6: Vorklinik
  • Modul 7: Klinik
  • Modul 8: Regulation

IV. Methodische und persönliche Entwicklung

Nur das Wissen um die Dinge reicht nicht! Wir müssen über zusätzliche Kompetenzen verfügen, um unser Wissen in den komplexen Strukturen translationaler Teams einbringen zu können. Diesem Aspekt widmen sich die Module 9-11.

  • Modul 9: Prozessübergreifende Kompetenzen
  • Modul 10: Fachübergreifende Kompetenzen
  • Modul 11: Rotation, Coaching & Beratung

Lernformate des Curriculums

Das Curriculum ist formal in unterschiedliche Weiterbildungsformate untergliedert. Neben den fachlichen Pflicht- und Wahlkursen, steht den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein breites Angebot an Transferable skills Kursen zur Verfügung. Die einzelnen Etappen der Entwicklungskette werden durch Key Note Lectures externer, teils prominenter Sprecher verbunden. Weiterhin gehört eine Rotation und ein Vortrag über die Erfahrungen dabei zur Ausbildung. Im Selbststudium werden Inhalte vertieft und ein Coaching- & Beratungsangebot soll den Teilnehmerinnen und Teilnehmern neue berufliche Perspektiven aufzeigen.

Vortragsreihen (Key Note Lectures)

Dies ist eine offene Veranstaltungsreihe, zu der alle Interessierten eingeladen werden. Sie gibt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Impulse und Ideen für neue Verknüpfungsstellen - und sie sind eine hervorragende Gelegenheit, mit Experten ins Gespräch zu kommen, die jenseits des eigenen Wirkungskreises arbeiten. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Weiterbildungsprogramms steht es offen, weitere Interessierte aus Ihren Arbeitsbereichen einzuladen.

Transferable skills

Kommunikation ist der zentrale Inhalt der Transferable skills Kurse, denn - so Paul Watzlawicks erstes Axiom - "Man kann nicht nicht kommunizieren". Umso wesentlicher ist eine sehr gute Vermittlung der unterschiedlichen Kommunikationsanlässe. Schnittstellenkommunikation zu Stakeholdern und Auftraggebern im transkulturellen Kontext. Gute Fragetechniken, sehr gute Verhandlungstechniken. Systemische ganzheitliche Zugangsmodelle für die Informationsbedürfnisse in der Projektlandschaft. Ebenso die interne Kommunikationskultur im Team. Ebenso spielt die gelungene Präsentation der Forschungsergebnisse eine wesentliche Rolle, hier geht es um die gelungene Zusammenfassung in Schrift und Wort und um die genaue Bestimmung des Adressaten.

Rotation (praktische Einsätze)

Dieser viertägige Pflichteinsatz liegt in Ihrer Eigenorganisation. Voraussetzung dafür ist es, einen Einsatzort zu wählen, der außerhalb Ihres eigenen Arbeitsfeldes liegt. Ziel des Einsatzes ist, den Blick im Feld der translationalen Forschung und Medizin zu erweitern und ggf. spätere gemeinsame Projekte zu verwirklichen. Zum Ende der Weiterbildung findet ein Termin statt, an dem Erfahrungen während der Rotation ausgetauscht werden.  Dies beinhaltet eine Präsentation über Ihre Rotationserfahrungen und die Einbindung der Translation in Ihr persönliches Arbeitsumfeld, welches gemeinsam diskutiert wird. Ihr Vortrag und Diskussion sind gleichzusetzen mit einem Prüfungsabschluss und somit ist die Teilnahme verbindlich.

Coaching & Beratung

Zusätzlich können Sie eine fachliche Beratung (Mentoring) sowie ein individuelles Karriere-Coaching
in Anspruch nehmen. Die Karriereförderung der Wissenschaft in und außerhalb der Universität ist von entscheidender Bedeutung und uns ist die Unterstützung und Förderung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein großes Anliegen. Unser Angebot geht von der Stärkung der fachlichen und methodischen Kompetenzen bis hin zum individuellen Karriere-Coaching.

  • Zielfindung, -Klärung und Erreichung im Rahmen der persönlichen Berufsplanung
  • Ethisches und verantwortungsvolles Tun, Balance von Anforderungen, erfolgreicher und befriedigender Life Course
  • Strategiecoaching zur Entwicklung, Ausrichtung und Formulierung von Zielen und zur Entwicklung neuer Lösungsansätze für bestehende Veränderungen oder Probleme
  • Überprüfung der derzeitigen Position, Karrierevorstellung und Aufstiegsmöglichkeiten
  • Auftritts- und Präsentationscoaching
  • Bewerbungs- und Berufungsverfahren vorbereiten
  • Erstgespräch
  • Beratungsbedarf: Erkennen der individuellen Ziele
  • Bestimmung von Ist- und Sollzustand
  • Ziele und Lösungswege werden erarbeitet
  • Gespräche, andere Maßnahmen zeitl. abgestimmt
  • Evaluation; Überprüfung der Zielerreichung
  • Abschlussgespräch, formales Ende des Coaching

Ansprechpartnerinnen

Maria Gottschow
TRAIN Academy Management

Telefon:
0511 220027 112

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Christiane Bock von Wülfingen
Konzept und Koordination Bildungsmanagement

Telefon:
0511 532 7344

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