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Referenten

Unsere Sprecher kommen aus allen Bereichen der Translation. Experten aus der Grundlagenforschung, Präklinik, Klinik, Industrie und von regulatorischen Behörden bringen ihre praktischen Erfahrungen sowie ihr theoretisches Wissen in die Weiterbildung ein. Lernen Sie diese Schlüsselpersönlichkeiten kennen und nutzen Sie die Chance, sich untereinander zu vernetzen.

M - Z

M

Mertz, Marcel; MHH
Meier, Martin Dr.; MHH
Mittelmaier, Roland; Reet – Unternehmen entwickeln
Möller, Ludger Dip.-Ing.; Medical Device Safety Service Hannover
Müller-Berghaus, Jan Dr.; Paul Ehrlich Institut
Müller-Goymann, Christel Prof. Dr.; TU Braunschweig

O

Oberschmidt, Olaf, Dr.; MHH
Ott, Ingo Prof. Dr.; TU Braunschweig

P

Pohlmann, Gerhard Dr.; Fraunhofer ITEM
Priesner, Christoph; MHH
Puschmann, Carmen Dr.; corlife

R

Reichl, Stephan PD Dr.; TU Braunschweig
Reinhardt, Jens Dr.; PEI Langen

S

Salmon, Rene; hannoverimpuls;
Schambach, Axel Prof. Dr.; MHH
Schilling, Tobias Dr.; MHH
Schindler, Christoph Prof. Dr.; MHH Core Facility
Schneider, Christian Dr.; National Institute for Biological Standards and Control (NIBSC)
Schwarz, Katharina Dr.; Fraunhofer ITEM
Schönermark, Matthias P. Univ.-Prof. Dr. med.; SKC Beratungsgesellschaft mbH
Seltsam, Axel Prof. Dr.; DRK Blutspendedienst NSTOB
Sewald, Katherina Dr.; Fraunhofer ITEM
Stadler, Marc Prof. Dr.; HZI
Stichtenoth, Dirk Prof. Dr.; MHH
Strätz, Michael Dr.; HZI
Stripecke, Renata Prof. Dr.; MHH

T

Taruttis, Stefan Dr.; Taruttis Patentanwaltskanzlei
Thiele, Susanne; HZI

V

Voigt, Henning Dr.; MHH
Vorwachs, Viktoria; hannoverimpuls

W

Wätzig, Hermann Prof. Dr.; TU Braunschweig
Weigt, Henning Dr.; Fraunhofer ITEM
Wilmerstädt, Frank; NIKKISO Europe GmbH

Z

Ziehr, Holger Dr.; Fraunhofer ITEM

Sandor Batkai

Sandor Batkai forscht auf dem Gebiet der Medizin, speziell des Herz-Kreislauf-Systems, und ist derzeit Leiter der Gruppe „Cardiovascular Phenotyping and Translational Strategies” an der Medizinischen Hochschule Hannover. Zuvor führte er die „Cardiovascular Phenotyping Core Facility” am US National Institute of Health (NIH), wo sein Arbeitsbereich auch den direkten Umgang mit den zuständigen Behörden umfasste. Mit über 100 Publikationen in hochrangigen Wissenschaftsjournalen ist er auf dem Gebiet der kardiovaskulären Forschung und der Pharmakologie ein etablierter Wissenschaftler. Er ist Experte für Oligonukleotid-Pharmakologie, sowie für die Entwicklung von Biomarkern und hat Erfahrungen mit industriell geförderten Wirkstoffentwicklungs-Kollaborationen. Sein aktueller Fokus liegt auf der translationalen Forschung nicht kodierender RNA und der Entwicklung von mikro-RNA Therapeutika gegen Herzversagen.

Knut Baumann

Prof. Dr. Knut Baumann ist Professor für Medizinische Chemie an der Technischen Universität Braunschweig. Er promovierte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und begann seine akademische Karriere an der Universität Bern in der Schweiz. Seine Forschung konzentriert sich auf die Chemoinformatik und Chemometrie.

Rainer Blasczyk

Rainer Blasczyk ist seit 1998 Professor und Vorsitzender der Abteilung für Transfusionsmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Rainer Blasczyk studierte Medizin an den Universitäten Essen und Bochum, wo er seinen Dr. med. erhielt. Nach einer klinischen Ausbildung in Bauchchirurgie an der Universität Marburg, Hämatologie und Onkologie an der Universität Düsseldorf und Transplantationsimmunologie an der Universität Essen beendete er seine medizinische Spezialisierung auf dem Gebiet der Transfusionsmedizin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seine Arbeit konzentriert sich auf die strukturelle, funktionelle und klinische Erforschung des menschlichen MHC für allogene, adoptive und regenerative Zelltherapie einschließlich gentechnischer Veränderung von Primärzellen und Stammzellen , um ihre Immunogenität zu verringern. Seine translationale Arbeit zielt auf die Verbesserung der molekularen Diagnostik, der zellulären Immuntherapie sowie der Stammzell-, Gewebe- und Organtransplantation ab. 

Christiane Bock von Wülfingen

Christiane Bock von Wülfingen studierte an der Universität Hannover Diplom Sozialwissenschaften mit den Schwerpunkten Gesundheitspolitik, Recht und Sozialpsychologie. Vor und während des Studiums arbeitete sie als Intensivkrankenschwester in der Medizinischen Hochschule Hannover. Sie absolvierte eine Weiterbildung im Bereich Medien: Produktion, Projekte und Öffentlichkeitsarbeit (Hannover/Berlin) und hat langjährige Erfahrungen in den Themenfeldern der Beratung, Erstellung von Weiterbildungskonzepten, Projektmanagement, Recht, Führung und Management. Von 2009 - 2014 leitete Sie die MHHpersonalAkademie. Seit 2015 leitet sie den Schwerpunkt Forschung und Lehre, Konzeption der Karrierewege und Weiterbildungen für Wissenschaftler und Mediziner, der neu gegründeten MHH Weiterbildungsakademie (WBA).

Armin Braun

Prof. Armin Braun ist Bereichsleiter der Präklinischen Pharmakologie und In-vitro-Toxikologie des Fraunhofer-Instituts für Toxikologie und Experimentelle Medizin. Sein Schwerpunkt liegt in der präklinischen Entwicklung und Bewertung neuer Medikamente für Atemwegserkrankungen. Kunden sind die großen Pharma-und Biotech-Unternehmen aus Europa, USA und Japan. Daher hat er umfangreiche Erfahrungen mit Tiermodellen von Lungenerkrankungen wie Asthma, COPD und Lungenentzündungen. Darüber hinaus ist die Immuntoxikologie für ihn ein wichtiges Arbeitsfeld. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse werden alternative In-Vitro-Modelle entwickelt, z.B. mit der „precision cut lung slice“ (PCLS) -Technik zum Testen der Lungentoxikologie und der Immunregulation. Immunologische Diagnosen werden in klinischen Studien durch immunhistologische Färbetechniken unter Verwendung von konfokaler Mikroskopie, durchflusszytometrischen Analysen und Quantifizierung von Biomarkern in Bronchoalveolavage-Spülflüssigkeit und Blut durchgeführt. Seine Arbeit wird durch verschiedene EU- und Bundesforschungsagenturen finanziert. Er ist Mitglied des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL) und war im Sonderforschungsbereich SFB587 "Immunreaktionen der Lunge bei Infektion und Allergie" aktiv, wo das Zusammenspiel von Nervensystem und Immunreaktionen bei Asthma im Mittelpunkt der Forschung stand. Prof. Braun hat einen ausgeprägten Hintergrund in der Grundlagenforschung und ist an mehreren öffentlich geförderten Forschungskooperationen z.B. mit der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) beteiligt, wo er als Professor tätig ist. Internationale Kooperationen beinhalten u.a. Impfstoffentwicklung mit dem Fraunhofer CMB in den USA. Er hat mehr als 100 Berichte in internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht.

Mark Brönstrup

Mark Brönstrup studierte Chemie an der Philipps-Universität Marburg und am Imperial College in London. 1999 promovierte er an der TU Berlin in organischer Chemie. Nach der Promotion arbeitete er von 2000 bis 2004 zunächst als Laborleiter für Massenspektrometrie beim Pharmakonzern Aventis, unterbrochen von einem Forschungs-Sabbatical 2003 an der Harvard Medical School. Von 2005 bis 2010 leitete er bei Sanofi-Aventis die Naturstoff-Forschung in Frankfurt mit dem Ziel, Leitstrukturen aus natürlichen Quellen zu entdecken und diese über Strukturveränderungen zu klinischen Kandidaten zu optimieren. Von 2010 bis 2013 beschäftigte er sich mit Translationsforschung als Leiter der Sektion Biomarker & Diagnostics in der Diabetes Division sowie als Domain Head für Biomarker, Bioimaging und Biological Assays bei Sanofi. Seit Dezember 2013 leitet er die Abteilung für Chemische Biologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung; zudem hält er eine Professur (W3) an der Leibniz-Universität Hannover inne. Sein Forschungsinteresse gilt der Findung, Charakterisierung und Optimierung neuer Leitstrukturen gegen virale und bakterielle Krankheitserreger.

Heike Bunjes

Heike Bunjes studierte Pharmazie in Braunschweig und promovierte im Bereich Pharmazeutische Technologie an der Universität Jena. Seit 2007 ist sie Professorin für Pharmazeutische Technologie an der Technischen Universität Braunschweig. Ihre Forschungsaktivitäten konzentrieren sich vor allem auf die Formulierung schwer wasserlöslicher Arzneistoffe mit Hilfe nanopartikulärer und nanostrukturierter Applikationssysteme. Sie ist Gründungsmitglied und Mitglied des Vorstandes des Zentrums für Pharmaverfahrenstechnik – PVZ, einem Forschungszentrum der TU Braunschweig.

Bernd Eisele

Er studierte Medizin und promovierte 1987 an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg. Nach ärztlicher Tätigkeit in Karlsruhe wechselte er 1988 zur Behringwerke AG nach Marburg. Dort übernahm er Verantwortung bei der klinischen Entwicklung gentechnischer und transgener Produkte in den klinischen Entwicklungsphasen I bis III.  1996 wechselte Dr. Eisele zur Solvay Pharmaceuticals GmbH nach Hannover und leitete das klinische Entwicklungsprogramm der Phase III zur europaweiten Zulassung eines Herz-Kreislauf-Medikaments. 1997 wurde er Medical Director und Medical Marketing Leiter von Solvay Pharmaceuticals für Kanada, Asien, den Nahen Osten, Australien, Indien und Südafrika. Hier war er unter anderem für die Entwicklung und Umsetzung lokaler und regionaler Marketingkampagnen in den Indikationsgebieten Gastroenterologie, Psychiatrie, Gynäkologie, Herz-Kreislauf, Grippevakzine sowie für die Durchführung zulassungsrelevanter lokaler Phase-III-Studien (z. B. für China) verantwortlich. 2002 übernahm er als International Product Director die weltweite Marketingverantwortung für die Psychiatrieprodukte von Solvay Pharmaceuticals. Im Februar 2003 übernahm er bei VPM die Funktion des Leiters Forschung und Entwicklung. Dr. med. Bernd Eisele ist seit April 2008 Geschäftsführer der Vakzine Projekt Management GmbH.

Britta Eiz-Vesper

Britta Eiz-Vesper studierte an der Ernst-Moritz-Arndt Universität in Greifswald Biologie und promovierte an der Medizinischen Hochschule Hannover am Institut für Virologie über humanpathogene Adenoviren. Unmittelbar nach ihrer Promotion hat sich Frau Eiz-Vesper in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung des DRK NSTOB Springe mit stammzellbiologischen und gentechnischen Fragestellungen befasst. Ihre Arbeiten wurden mit einem Forschungsstipendium am Chicago Children-Hospital bei Dr. Moldwin von der Dr. Wilhelm-Kempe-Stiftung gefördert. Seit 1999 arbeitet Frau Eiz-Vesper am Institut für Transfusionsmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover auf dem Gebiet der allogenen Zelltherapie und wurde 2009 zur W2-Professorin berufen. Frau Eiz-Vesper hat mit ihrer Arbeitsgruppe umfangreiche Verfahren der Spenderfreigabe, Generierung von klinisch anwendbaren Zellen, Qualitätskontrolle von zellulären Produkten und dem Immunmonitoring in Patienten nach Transplantation etabliert und validiert. Dieses hat maßgeblich dazu beigetragen, dass der Medizinischen Hochschule und dem Institut für Transfusionsmedizin die Herstellungserlaubnis für antivirale T-Zellen, dem ersten Advanced Therapy Medicinal Product (ATMP), erteilt wurde. Ende 2012 initiierte und entwickelte Frau Eiz-Vesper die Etablierung des weltweit ersten Registers mit gesunden Spendern für Virus-spezifische T-Zellen (www.alloCELL.de).

Constança Figueiredo

Constança Figueiredo leitet die Gruppe Zelltherapie am Institut für Transfusionsmedizin und dem Exzellencluster REBIRTH. Sie studierte Biologie an der Universität von Coimbra, Portugal. Mit der Teilnahme an einem PhD-Programm in experimenteller Biologie und Biomedizin trat sie dem Institut für Transfusionsmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover (Prof. Dr. Rainer Blasczyk) bei. Im Jahr 2006 erhielt sie ihren PhD auf dem Gebiet der Zellbiologie und Immunologie. Seit 2008 ist sie Gruppenleiterin, wobei ihre Interessen auf den Gebieten des Blut-„Pharming“ (groß angelegte in-vitro-Produktion von Blutzellenkomponenten) und der Reduktion der Immunogenität allogener zell-basierter Produkte zur Vorbeugung von Abstoßungen nach Transplantationen liegen. 2014 erhielt sie die „Venia legendi“  für experimentelle Transfusionsmedizin. Frau Figueiredos Gruppe entwickelte eine innovative Strategie zur Vorbeugung einer humoralen und zellulär-vermittelten allogenen Abstoßung gespendeter oder in vitro hergestellter Zellprodukte, die für regenerative therapeutische Zwecke angewandt wird. Die Stilllegung der HLA-Expression in Transplantaten schafft eine immunologische Unsichtbarkeit, die ihre allgemeine und von der Gewebeverträglichkeit des Spenders sowie Empfängers unabhängige Anwendung ermöglicht und die Notwendigkeit einer Immunsuppression überwinden könnte. Universale HLA Zellprodukte könnten die „nächste Generation“ von Transplantaten in der regenerativen Medizin darstellen.

Ilona Fleischhauer

Ilona Fleischhauer studierte an der „Ruhr-Universität“ in Bochum Chemie und promovierte dort mit einer Arbeit aus dem Bereich der Organischen Chemie. Sie war während des Studiums Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Anschließend verbrachte sie – gefördert durch ein Feodor-Lynen-Stipendium der Humboldt-Stiftung - einen Post-Doc-Aufenthalt an der „University of California“ in Berkeley / USA. Ilona Fleischhauer begann ihre berufliche Tätigkeit als Laborleiterin (Pharmazeutische Entwicklung, Wirkstoffforschung) in einem forschenden pharmazeutischen Unternehmen in Frankfurt / Main und wechselte nach 10 Jahren in die Qualitätssicherung dieses Unternehmens, wo sie als Referatsleiterin für die GLP- und GCP-Belange zuständig war. Seit 2004 ist sie Leiterin der Qualitätssicherung im Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin in Hannover. Dort hat sie sich mit der Weiterentwicklung des GLP-Qualitätssicherungsprogramms beschäftigt und wesentlich zur Etablierung des GCP- Qualitätssicherungsprogramms, auch im Rahmen des Aufbaus des „Clinical Research Center Hannover“, beigetragen. Daneben berät sie externe GLP-Prüfeinrichtungen bei Qualitätssicherungsfragen und führt GLP-Schulungen für verschiedene Auftraggeber durch.

Jens Gerdelmann

Seit 2009 ist Dr. Jens Gerdelmann im Bereich Regulatory Affairs und Qualitätsmanagement für Medizinprodukte zuerst bei der MDSS GmbH und seit 2014 bei der ausgegründeten MDSS Consulting GmbH tätig. Zuvor hat Dr. Gerdelmann nach seinem Abschluss in Biologie fast zehn Jahre als Doktorand und Post-Doc in der Grundlagenforschung an medizinischen Fakultäten und in der Biophysik gearbeitet. Nach dem Absolvieren von verschiedenen regulatorischen und Qualitätsmanagement-Fortbildungen mit Zertifikaten unter anderem als Qualitätsbeauftragter und Qualitätsauditor ist Dr. Gerdelmann als Sicherheitsbeauftragter für Medizinprodukte und als Berater im Bereich Medizinprodukte inkl. IVD tätig. Dr. Gerdelmanns Beratungstätigkeit schließt die Betreuung von Einreichungen zur Genehmigung und Bewertung von klinischen Prüfungen mit Medizinprodukten, sowie die Meldung von schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen in klinischen Prüfungen ein. Außerdem verfasst Dr. Gerdelmann klinische Bewertungen für Medizinproduktehersteller. 

Thomas Hesterkamp

Thomas Hesterkamp studierte und promovierte im Fach Humanbiologie an der Philipps-Universität Marburg und der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Seine erste berufliche Anstellung war bei der Firma Arpida AG in der Schweiz, in der er als Wissenschaftler an der Erforschung und Entwicklung neuer Antibiotika beteiligt war. Von 2000 bis 2013 übte TH verschiedene wissenschaftliche und später leitende Funktionen bei der Firma Evotec AG in Hamburg aus. Dort war er beteiligt an großen biopharmazeutischen Forschungskollaborationen mit Ono Pharmaceuticals, Cubist Pharmaceuticals, Bayer, Genentech und größeren US Universitäten. Seit 2013 leitet TH das Büro für Translationales Projektmanagement des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung.

Christine Hoffmann

Christine Hoffmann studierte Pharmazie in Braunschweig und ist seit 2000 approbierte Apothekerin. Nach der Promotion 2006 in der Pharmazeutischen Technologie mit dem Schwerpunkt „Permeation von Arzneistoffen aus dermalen Zubereitungen durch organotypische Hautmodelle“ ist sie als Akademische Rätin u.a. in der Ausbildung der Studierenden tätig. Ihre Schwerpunkte liegen im Bereich der Arzneiformenlehre, Biopharmazie sowie der Qualitätssicherung bei der Herstellung und Prüfung von Arzneimitteln und Medizinprodukten.

Ulrich Kalinke

Ulrich Kalinke studierte Biologie in Hannover und promovierte am Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg. Dort untersuchte er die Rolle von CD8 als Korezeptor in der spezifischen T-Zell Erkennung und Aspekte der peripheren T-Zell Toleranz. Während einer Postdoc-Phase und Forschungsassistenz am Universitätsspital Zürich arbeitete er im Labor des Nobelpreisträgers Rolf Zinkernagel. Dort konzentrierte er sich auf die Analyse von virusneutralisierenden Antikörperantworten. Danach forschte er vier Jahre lang als Staff Scientist und Leiter der „Anti-Viral Defense Group” am Europäischen Molekularbiologischen Laboratorium (EMBL) Monterotondo bei Rom (Italien). Im Anschluss wurde er als Direktor und Professor der Abteilung für Immunologie am Paul-Ehrlich-Institut in Langen berufen. Dort war er für alle Aspekte der Zulassung von monoklonalen und polyklonalen Antikörpern und therapeutischen Impfstoffen verantwortlich. Außerdem untersuchte er die Schnittstelle zwischen angeborener und adaptiver antiviraler Immunität sowie regulatorische Forschungsthemen wie z. B. Herausforderungen und Chancen von monoklonalen Antikörpern und die Entwicklung von therapeutischen Tumorvakzinen. Derzeit ist Prof. Kalinke Geschäftsführer des TWINCORE und als Professor für Translationale Infektionsforschung an der MHH Direktor des Instituts für Experimentelle Infektionsforschung.  Neben der Durchführung von translationalen Forschungsprojekten trägt er zur Entwicklung neuer Lehrformate zu regulatorischen Fragen, die bei der Durchführung von klinischen Studien relevant sind, bei. In seiner eigenen Gruppe untersucht er gegenwärtig die antivirale Immunität sowie die virale Immunevasion. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Analyse der Viruskontrolle innerhalb des zentralen Nervensystems. Das Ziel besteht darin, neue therapeutische und präventive antivirale Strategien zu entwickeln. Zusätzlich hat Prof. Kalinke die Funktion des Geschäftsstellenleiters der Translationsallianz in Niedersachsen (TRAIN) inne.

Heike Kielhorn-Schönermark

Heike Kielhorn-Schönermark studierte Betriebswirtschaftslehre in Bayreuth. Bereits vor und auch während ihres Betriebswirtschaftsstudiums arbeitete sie als Stammhauslehrling und Industriekauffrau bei der Siemens AG und bei der KPMG u.a. in München, Berlin und New York.
Nach dem Studium stieg sie in die Wirtschaftsprüfung und Corporate Finance-Beratung der KPMG in München ein und arbeitete später in Hamburg. Nach einer kurzen Visite bei der Transaktions-M&A-Beratung der HypoConsult wechselte sie 1999 in die internationale Strategieberatung The Boston Consulting Group mit Engagements in Hamburg, Amsterdam, Paris und London. In der anschließenden Tätigkeit als Director Corporate Development einer mittelständischen Aktiengesellschaft in der Biotechnologiebranche lernte sie das Geschäft für Medizinstartups kennen und gestalten. Gemeinsam mit Prof. Schönermark gründete Heike Kielhorn-Schönermark 2005 die Strategieberatung SKC, der sie als geschäftsführende Gesellschafterin seitdem vorsteht.

Stephan Klöss

Dr. Stephan Klöß ist  Immunologe und als leitender Wissenschaftler für die Qualitätskontrolle in der GMP Entwicklungseinheit des Instituts für Zelluläre Therapeutik an der Medizinischen Hochschule Hannover tätig. Er studierte Biologie/Biochemie, promovierte im Jahr 2001 und setzte seine wissenschaftliche Forschungsarbeit im Bereich der Herz-Kreislaufphysiologie und Pädiatrischen Hämatologie und Onkologie (Labor für Stammzelltransplantation und Immuntherapie) in der Universitätsklinik Frankfurt am Main fort. In Zusammenarbeit mit Prof. U. Köhl wechselte er im Juli 2012 an die Medizinische Hochschule Hannover, um dort, finanziert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, seine Tätigkeit im Bereich der zell-basierte Therapien am Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrum Transplantation (IFB-Tx, Ref.No.01E00802) auszuweiten. Er ist erfahren und kompetent in der Ausbildung von PhD und M.D. Studenten und ist als Dozent für Hämatologie/Onkologie und Immunologie sowie als Prüfer postgradualer Studenten und Diplomanden tätig. Zurzeit beendet er seine Habilitation.

Ulrike Köhl

Ulrike Köhl ist Immunologin und Direktorin des Institutes für Zelltherapeutika an der MHH. Sie studierte Biologie und Medizin, promovierte im Jahr 1995 und arbeitete anschließend als PostDOC am MD Anderson Cancer Center in Houston, USA. 2000 übernahm sie die Leitung des Labors für Stammzelltransplantation und Immuntherapien im Zentrum für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie an der Universitätsklinik in Frankfurt am Main. Im Jahr 2008 habilitierte sie in Experimenteller Medizin. Im Mai 2012 nahm sie einen Ruf auf eine W3-Professur für Zelltherapeutika an der Medizinischen Hochschule Hannover an. Sie ist Sachkundige Person und leitet die Good Manufacturing Practice (GMP) Development Unit (GMPDU) im Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrum für Transplantation (IFB-Tx) der MHH und das Cellular Therapy Centre (CTC) zur Herstellung von Zelltherapeutika. Ihr klinisch ausgerichteter Forschungsschwerpunkt liegt auf der Entwicklung und Herstellung von zellbasierten Therapien einschließlich Arzneimittel für neuartige Therapien (ATMPs). Ihre Arbeit umfasst auch die flowzytometrische Qualitätskontrolle für somatische Zelltherapeutika sowie Gentherapeutische Produkte, die Quantifizierung von Zellfunktionalität und die Entwicklung multivariater Modelle zur Immunrekonstitution, um die Zeitpunkte für zellbasierte Therapien zu optimieren. Sie ist Mitglied in zahlreichen nationalen und internationalen Gesellschaften und dient der European Medicine Agency (EMA) als Gutachterin.

Conrad Kunick

Nach der Promotion im Fach Pharmazeutische Chemie an der Universität Hamburg war Conrad Kunick von 1988-1991 als Postdoc an der Universität Bonn tätig. Anschließend kehrte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an die Universität Hamburg zurück, wo er sich mit dem Design und der Synthese neuer antiproliferativer Wirkstoffe beschäftigte. Einem Ruf auf eine Professur für Pharmazeutische Chemie an die Technische Universität Brauschweig folgte er im Jahr 2003. Seine derzeitigen wissenschaftlichen Projekte betreffen das Design, die Synthese und die Struktur-Wirkungsbeziehungen von Proteinkinase-Hemmstoffen mit den Anwendungsgebieten Infektions- und Tumorkrankheiten. Die kommerziell erfolgreichsten Wirkstoffe aus seinem Labor sind die Paullone, eine Familie von Proteinkinase-Hemmstoffen, die von mehr als 30 Firmen angeboten werden.

Peter Lotz

Peter Lotz studierte Rechtswissenschaften in Frankfurt am Main und in New York. Er hält einen Master of Comparative Jurisprudence der New York University School of Law und ist sowohl in Deutschland als auch im Bundesstaat New York als Rechtsanwalt zugelassen. Er berät seit über 15 Jahren sowohl multinationale als auch mittelständische Unternehmen aus den Bereichen Life Sciences und Technologie, davon allein 10 Jahre bei einer der größten internationalen Sozietäten in deren Büros in Frankfurt, Chicago und München, insbesondere im Zusammenhang mit der grenzüberschreitenden Akquisition, Lizenzierung und Kommerzialisierung von neuartigen Technologien, der Strukturierung von internationalen Forschungs- und Entwicklungskooperationen sowie den regulatorischen Aspekten der Produktentwicklung in Therapie und Diagnostik.

Marcel Mertz

Marcel Mertz hat Philosophie und Soziologie an der Universität Basel studiert und 2015 an der Universität Mannheim in Philosophie promoviert. Neben seiner seit 2011 bestehenden Tätigkeit an der Medizinischen Hochschule Hannover war er am (damaligen) Fachbereich Medizin- und Gesundheitsethik des Universitätsspitals Basel, am Philosophischen Seminar der Universität Mannheim und an der Forschungsstelle Ethik der Uniklinik Köln bzw. am Cologne Center for Ethics, Rights, Economics and Social Sciences of Health (ceres) der Universität zu Köln tätig.
Sein zentrales Forschungsinteresse ist die Methodologie und die Inter-/Transdisziplinarität der Medizin- und Forschungsethik, insbesondere empirische und „evidenz-basierte“ Ethik, systematische Übersichtsarbeiten normativer Literatur und ethische Bewertungsmethoden im Health Technology Assessment (HTA). Inhaltlich hat er in der Klinischen Ethik geforscht, u.a. zu Verfahren klinischer Ethikkonsultation und zur Entwicklung von klinisch-ethischen Leitlinien. Zudem hat er sich mit ethischen Herausforderungen von Demenzerkrankungen beschäftigt, sich aber auch mit technikethischen Themen wie Digitale Selbstbestimmung und Roboterethik auseinandergesetzt. Neben Lehrtätigkeiten im Bereich der Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin (GTE) und der Forschungsethik hat er auch grundständige Lehre in praktischer und theoretischer Philosophie geleistet.
Mertz koordiniert gegenwärtig die Arbeitsgruppe „Ethik und Empirie“ der Akademie für Ethik in der Medizin e.V. (AEM).

Christel Müller-Goymann

Christel Müller-Goymann studierte Pharmazie an der TU Braunschweig, promovierte und habilitierte in Pharmazeutischer Technologie an der selben Universität. Im Anschluss an eine Professur für Pharmazeutische Technologie an der Philipps Universität Marburg von 1989-1991 nahm sie zum WS 91/92 eine C4-Professur an der TU Braunschweig an und hat seitdem die geschäftsführende Leitung des Instituts für Pharmazeutische Technologie inne. Sie ist Mitbegründerin und Vorstandsmitglied des Zentrums für Pharmaverfahrenstechnik – PVZ. Sie ist außerdem Vorsitzende einer Expertengruppe der Europäischen Pharmakopöe in Straßburg. Ihre Forschung konzentriert sich auf die Entwicklung und bio-pharmazeutische Evaluierung kolloider Arzneistoffträgersysteme insbesondere zur dermalen und inhalativen Anwendung.

Ingo Ott

Ingo Ott studierte Pharmazie an der Universität Innsbruck und erhielt in Österreich die Approbation zum Apotheker. Er promovierte am Institut für Pharmazie der Freien Universität Berlin und absolvierte Postdoc-Projekte am selben Institut sowie im Key Laboratory of Chemical Biology der East China University of Science and Technology in Shanghai. 2009 wurde Ingo Ott an der Technischen Universität Braunschweig zum Professor für Medizinische und Pharmazeutische Chemie berufen. Seine Forschung konzentriert sich auf die Anorganische Medizinische Chemie, die Bioorganometallchemie und generell auf die biomedizinischen Funktionen von Übergangsmetallkomplexen. Die bisherigen Ergebnisse sind in mehr als 100 Publikationen, Übersichtsartikeln und Patenten dokumentiert. 2011 erhielt er den Innovationspreis für Medizinische / Pharmazeutische Chemie der Deutschen Pharmazeutischen und Chemischen Gesellschaften (DPhG und GDCh).

Christoph Priesner

Christoph Priesner studierte Biologie an der Universität Bielefeld und diplomierte dort an der technischen Fakultät über industrielles Up- und Downstreamprocessing monoklonaler Antikörper. Seine berufliche Laufbahn begann er am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig, wo er an Proteomanalysen primärer muriner Zellen und Zelllinien arbeitete. 2005 wechselte Christoph Priesner an ein Biotech-Unternehmen in Hannover, wo er als Teamleiter und später als Leiter der Qualitätskontrolle und Sachkundige Person an der Entwicklung und Herstellung von Gewebe- und Blutzubereitungen zum einen für klinische Standardanwendungen zum anderen als Arzneimittel für neuartige Therapien zur klinischen Prüfung (ATIMP) beteiligt war. Seit 2011 gehört er dem Cellular Therapy Centre des damals neu gegründeten Instituts für Zelltherapeutika der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) an, wo er gegenwärtig als Sachkundige Person und Qualitätsmanager für ein vergleichbares Spektrum von Humanarzneimitteln tätig ist. Mit seiner mehr als 20jährigen Expertise in der Gewinnung und Prozessierung tierischer und humaner Zellen und über 10jährigen regulatorischen Erfahrung – nicht nur im zelltherapeutischen Umfeld –, berät Christoph Priesner zudem MHH-interne und externe Organisationen transdisziplinär in den Bereichen der Guten Herstellungs-, Fachlichen und Klinischen Praxis (GMP, GFP, GCP).

Carmen Puschmann

Dr. Carmen Puschmann ist seit 2006 bei der corlife oHG tätig. Corlife ist Entwickler und Hersteller von Arzneimitteln (Gewebezubereitungen) und Medizinprodukten für die kardiovaskuläre Chirurgie (www.corlife.eu). Nach dem Studium der Biologie an der Leibniz Universität Hannover promovierte sie im Bereich Zellbiologie zu dem Thema „Tissue Engineering von klappentragenden Venensegmenten im allogenen Schafmodell“. Dieses Projekt führte sie 2002 von der Forschung in den Leibniz Forschungslaboratorien für Biotechnologie und artifizielle Organe (www.LEBAO.de) in die Biotechnologiefirma ARTISS GmbH, um dort als Projektleiterin die Verfahren zu standardisieren. Frau Puschmann ist seit der Gründung der corlife oHG im Jahr 2006 im Bereich Entwicklung und Regulatory Affairs Medizinprodukte tätig.

Stephan Reichl

Stephan Reichl hat derzeitig eine Vertretungsprofessur für Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie an der Universität Hamburg und leitet eine Arbeitsgruppe an der TU Braunschweig. Er studierte Pharmazie in Braunschweig (1992-1996) und promovierte nach seiner Approbation am dortigen Institut für Pharmazeutische Technologie in der Arbeitsgruppe von Prof. Müller-Goymann (2003). Nach einer zweijährigen Vertretung der Akad. Rätin begann er 2005 mit dem Aufbau einer eigenen Arbeitsgruppe am dortigen Institut. Er habilitierte sich im Jahr 2013 zum Thema „Artifizielle Gewebe als In-vitro-Arzneistoffabsorptionsmodelle und Beiträge zur Rekonstruktion der Augenoberfläche“. Seine Forschungsgebiete umfassen zellbasierte, organotypische In-vitro-Modelle epithelialer und endothelialer Barrieren für Arzneistofftransportstudien, neue Hilfsstoffe zur Steigerung der Bioverfügbarkeit sowie Methoden der Regenerativen Medizin der Augenoberfläche.

Axel Schambach

Axel Schambach ist Geschäftsführender Direktor des Instituts für Experimentelle Hämatologie und Professor für gentechnische Veränderungen von Körperzellen an der MHH (Medizinische Hochschule Hannover). Axel Schambach studierte Medizin in Hamburg, San Diego (UCSD), San Francisco (UCSF), Dallas und Zürich. Nach seinem Dr. med. wechselte er zur MHH, um der Abteilung für experimentelle Hämatologie (Prof. Christopher Baum) beizutreten und promovierte 2005 in molekularer Medizin an der Hannover Biomedical Research School. Seit 2007 ist er Gruppenleiter für hämatopoetische Gen- und Zelltherapien im Exzellenzcluster REBIRTH, ein Cluster mit einem starken Fokus auf regenerative Medizin. Seit 2012 ist er Gastwissenschaftler und Dozent am Boston Children’s Hospital der Harvard Medical School. Sein Hauptanliegen ist es, die molekulare Pathophysiologie angeborener und erworbener Erkrankungen des Blut- und Immunsystems zu verstehen und maßgeschneiderte Gentherapiestrategien für ausgewählte Stoffwechselerkrankungen und Immundefekte zu entwickeln. Hierbei gewinnt die Erzeugung von patienten- und krankheitsspezifischen induzierten pluripotenten Zellen als unbegrenztes Reservoir immer mehr an Bedeutung und gilt als vielversprechende Perspektive der Genkorrektur und Zelldifferenzierungsmodifikation für Stamm- und Progenitorzellen zur kombinierten Zell- und Gentherapie in ausgewählten Anwendungsfällen.

Tobias Schilling

Dr. med. Tobias Schilling, geb. 1973, studierte Medizin von 1993 bis 2003 in Hannover mit Approbation als Arzt und Promotion zum Thema „Tissue Engineering von bioartifiziellen Herzklappen“ im Jahr 2004. Nach dem Studium war er zunächst als Assistenzarzt in der Klinik für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie der MHH tätig, bevor er 2007 planmäßig das Klinikmanagement dieser Abteilung übernahm. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter der MHH untersucht Dr. med. Schilling neben Fragen zum Klinikmanagement und der Gesundheitsökonomie die Entwicklung von bioartifiziellem Herzmuskel- und Aortenersatz in enger Zusammenarbeit mit der Leibniz Universität Hannover. Als Teilprojektleiter „Öffentlichkeitsarbeit“ des Sonderforschungsbereichs 599 beschäftigte sich Dr. Schilling sowohl analytisch als auch operativ mit Forschungskommunikation. Er gründete 1998 ein Internetunternehmen mit dem Schwerpunkt Internetmarketing und eCommerce, in dem er als Gesellschafter bis heute beratend tätig ist. Dr. Schilling ist Autor zahlreicher Publikationen und Buchbeiträge und verfügt über eine Erfahrung von über 150 wissenschaftlichen Präsentationen und Produktvorstellungen. Als Gründer und Geschäftsführer eines Startup-Unternehmens und Klinikmanager einer universitären Klinik für Herzchirurgie mit einem Jahresumsatz von ca. 70 Millionen Euro und etwa 500 Mitarbeitern/innen kann er auf unzählige erfolgreiche aber auch nicht-erfolgreiche Verhandlungen zurückblicken.

Christoph Schindler

Christoph Schindler ist klinischer Pharmakologe und leitender Arzt der MHH Core Facility des Clinical Research Center (CRC) Hannover. Er studierte Medizin an der Universität Ulm, wo er an der Klinik für Kardiologie zum Dr. med. promovierte, sowie an der University of Toronto. Im Jahr 2000 wechselte er an die Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden. Nach seiner Ausbildung zum Facharzt für klinische Pharmakologie habilitierte er sich im Jahr 2008 und erlangte die Venia legendi. Seit 2008 leitete er die Arbeitsgruppe experimentelle kardiovaskuläre klinische Pharmakologie (Schwerpunkte: therapeutische Beeinflussung des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) und des Stoffwechsels) und die Probandenstation des Instituts für klinische Pharmakologie der TU Dresden. Im Jahr 2013 erfolgte die Ernennung zum apl-Professor an der Med. Fakultät der TU Dresden. Im Jahr 2014 folgte Christoph Schindler dem Ruf auf die W2-Professur für klinische Pharmakologie - frühe klinische Studien und Arzneiforschung an die Medizinische Hochschule Hannover.

Christian Schneider

Dr. med. Christian K. Schneider is Director of the National Institute for Biological Standards and Control (NIBSC), UK, a centre of the Medicines and Healthcare products Regulatory Agency (MHRA). Previous positions include Medical Head of Division Medicines Licensing and Availability at the Danish Medicines Agency, and Head of Division EU Co-operation/Microbiology at the Paul-Ehrlich-Institute, the German Federal Agency for Vaccines and Biomedicines. Previous Roles at the European Medicines Agency include Chair of the Committee for Advanced Therapies (CAT; 2009-2013), Chair of the Biosimilar Medicinal Products Working Party (BMWP; 2007-2016), and co-opted member of the Committee for Medicinal Products for Human Use for the area "Quality and safety (biological), with expertise in Advanced Therapies - Gene, Cell and Tissue Therapies" (CHMP; 2007-2011)

Matthias Schönermark

Seit 2001 lehrt Prof. Dr. Matthias P. Schönermark als Professor für Management an der Medizinischen Hochschule Hannover und unterrichtet als Gastdozent an verschiedenen internationalen Universitäten und Business Schools.
Der habilitierte HNO-Arzt startete seine Karriere in der strategischen Unternehmensberatung bei der Boston Consulting Group und als Associate Director bei A.T. Kearney. Zusammen mit Heike Kielhorn-Schönermark gründete er im Jahre 2005 die Unternehmensberatung SKC.
Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeiten bildet die Frage nach Führungskompetenz als strategischer Ressource. Prof. Schönermark war Mitglied im Direktorium des NeuroLeadership Institute. Als systemischer Coach unterstützt er Führungskräfte und leitet sie an, neurowissenschaftliche Erkenntnisse in Verbindung mit modernen Management-Methoden für die Mitarbeiterführung zu nutzen.

Michael Strätz

Michael Strätz studierte an der Georg-August Universität Göttingen und promovierte dort über das Thema des horizontalen Gentransfers bei Bakterien. 1992 wechselte Michael Strätz an das heutige Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI), das damals den Namen Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF) trug. Dort baute er eine Arbeitsgruppe für Umweltgenetik auf und konnte dabei einen erheblichen Teil seiner Forschung durch die Einwerbung von Drittmitteln finanzieren. Seine profunden Kenntnisse auf diesem Feld konnte er nutzen und ausbauen, als er 1998 mit der Leitung der Drittmittelgruppe eine Schnittstellenfunktion zwischen Wissenschaft und Administration übernahm. Seit 2003 leitet er die Stabsabteilung Drittmittelmanagement- und Controlling des Zentrums und verantwortet die Akquise von nationalen und internationalen Fördergeldern, das Management von strategischen Projekten und weite Bereiche des Technologietransfers. Seit 2010 vertritt Michael Strätz als Prokurist des HZI die kaufmännische Geschäftsführung.

Susanne Thiele

Susanne Thiele studierte Biologie an der Technischen Universität in Braunschweig mit den Vertiefungsfächern Mikrobiologie, Biochemie und Botanik. Erste berufliche Station war das Leibniz Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenzüchtung in Gatersleben. 1999 wechselte sie in die freie Wirtschaft zur BIOBASE GmbH in Wolfenbüttel / Boston, einem internationalen Entwickler und Anbieter wissenschaftlicher Datenbanken für die Pharma- und Biotechnologie-Industrie, heute zu QIAGEN gehörend. Dort war sie als Sales & Marketing Manager für die Betreuung internationaler Firmen zuständig und übernahm im Jahre 2006 Unternehmenskommunikation.
Seit 2007 ist Susanne Thiele schwerpunktmäßig in der Wissenschaftskommunikation tätig. Sie beschäftigt sich mit der zielgruppengerechten Vermittlung wissenschaftlicher Themen an die breite Öffentlichkeit an verschiedenen Forschungsinstitutionen und hat sich u.a. an der Freien Journalistenschule Berlin weiter qualifiziert. 2007 war Sie Pressesprecherin für das Jubiläumsjahr „Braunschweig - Stadt der Wissenschaft 2007“ - ausgelobt vom Stifterverband für die Wissenschaft. Von 2012 bis 2015 leitete Susanne Thiele die Pressestelle am Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen in Braunschweig. Seit Ende 2015 ist sie Leiterin der Stabsstelle Presse und Kommunikation am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI). Susanne Thiele verantwortet die interne und externe Kommunikation für den Hauptcampus in Braunschweig und die HZI-Standorte in Hannover, Hamburg, Saarbrücken und Würzburg.

Henning Voigt

Dr. Henning Voigt ist seit Juli 2008 Mitarbeiter der HNO der MHH und organisiert als Forschungskoordinator u. a. auch die Aktivitäten der HNO in Verbundinstituten. Herr Voigt hat Biologie in Hannover studiert und in der Pharmakologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo) seine Diplomarbeit geschrieben. Nach seiner Promotion am Institut für Zoologie der TiHo, arbeitete er in der Auftragsforschung, wo er Erfahrungen mit Studien für (Tier-)Arzneien und Medizinprodukte unter GLP sammelte. Im Verbundinstitut für Audioneurotechnologie und Nanobiomaterialien VIANNA (www.vianna.de) ist er Tierschutzbeauftragter und war an der Einführung eines Qualitätsmanagementsystems nach ISO 9001 in der Forschung im CrossBIT (www.crossbit.eu) beteiligt. Für die HNO-Klinik ist er als einer von zwei Qualitätsmanagementbeauftragten an der für 2015 geplanten Einführung eines Qualitätsmanagementsystems nach ISO 9001 benannt.

Hermann Wätzig

Prof. Dr. Hermann Wätzig studierte von 1981 bis 1985 Pharmazie an der Freien Universität Berlin. Promotion 1989 über ein HPLC-Thema betreut von Prof. Dr. S. Ebel. Seit 1990 Lehrbeauftragter am Institut für Pharmazie in Würzburg. Habilitation 1995. 1999 Berufung auf eine Professur für pharmazeutische Chemie an der Technischen Universität Braunschweig . Seit 2001 Vorsitzender der Abteilung pharmazeutische Analytik/Qualitätskontrolle der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft. Mitglied des redaktionellen Beirats des Journals Elektrophorese. Wissenschaftliches Komitee-Mitglied der ISEAC. Forschungsschwerpunkte: instrumentelle Analytik, insbesondere Kapillar- und Gelelektrophorese, chromatographische Techniken und Massenspektroskopie. Analyse von Körperflüssigkeiten. Analyse von Biopolymeren. Proteomforschung. Qualitätskontrolle. Qualitätssicherung. Wirkstoffe aus biotechnischer Produktion. Ligandenbindungsassays, Metallomics, Validierung. Statistik. Oberflächenanalyse. Hochauflösende Mikroskopie (REM, AFM, etc.).

Henning Weigt

Dr. Weigt studierte von 1994 bis 1999 an der Leibniz Universität Hannover Biologie mit den Schwerpunkten Immunologie und Genetik. Er ist seit 2000 im pharmazeutisch regulierten Umfeld aktiv. Während seiner Promotion 2003 am Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin etablierte er Methoden zur Produktion und Qualitätskontrolle von Zelltherapeutika unter GMP, die im Rahmen von klinischen Prüfungen zur Anwendung kamen. Im Anschluss an seine Promotion leitete er eine Arbeitsgruppe, die sich mit der Optimierung der von ihm entwickelten Therapieform beschäftigte. 2004 wechselte Dr. Weigt zur LipoNova AG, wo er zunächst mit der Entwicklung und Validierung von Herstellungs- und Prüfverfahren für Tumor-Immuntherapien sowie mit der Pflege des Quality-Teils der Zulassungsdokumentation im Rahmen eines europäischen Zulassungsverfahrens betraut war. 2005 wurde er Leiter der Qualitätskontrolle gemäß Arzneimittelgesetz. Von 2007 bis 2015 war er bei der Vakzine Projekt Management zunächst als Projektmanager für die translationalen Arzneimittelentwicklung und später als Leiter Qualitätssicherung tätig. 2013 wurde zum Chief Operations Officer ernannt und war für Organisation und Steuerung des Tagesgeschäftes verantwortlich. Im Oktober 2015 kehrte er zum Fraunhofer ITEM zurück und ist für regulatorische Aspekte Arzneimittelentwicklung zuständig.

Frank Wilmerstaedt

Nach dem Studium war Frank Wilmerstaedt bei verschiedenen Unternehmen der Medizintechnik in unterschiedlichen Positionen – Produktmanagement, Entwicklung, Qualitätsmanagement, Regulatory Affairs – beschäftigt. In seiner langjährigen Tätigkeit bei einer Benannten Stelle führte er Konformitätsbewertungsverfahren als Auditor und Fachexperte für deutsche sowie internationale Medizinproduktehersteller durch. Heute ist er Geschäftsführer der MDSS Consulting GmbH, eines Beratungsunternehmens für Wirtschaftsakteure im Bereich der Medizintechnik. Die MDSS Consulting GmbH beschäftigt sich vorrangig mit den Themenkomplexen Qualitäts- und Risikomanagement sowie Regulatory Affairs im Zusammenhang mit der Konformitätsbewertung bei Medizinprodukten. Die regulatorische Begleitung neuer innovativer Medizinprodukte von der Forschung über Entwicklung, Produktion, Zulassung und Vertrieb hin zum Patienten ist sein tägliches Arbeitsfeld.

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Christiane Bock von Wülfingen
Konzept und Koordination Bildungsmanagement

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