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Diagnostika für SARS-CoV-2

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Die Verbesserung von Diagnostika ermöglicht nicht nur eine bessere und schnellere Identifikation von Infizierten, sondern kann auch die Erkennung von überstandenen Infektionen mit potentieller Immunität gegen SARS-CoV-2 voranbringen.

Laissez Passer-Serologienachweis: SARS-CoV-2-spezifischer Antikörpertest zur Feststellung schützender Immunität

Gemeinsam mit dem NMI der Universität Tübingen wird das HZI multiplex-serologische Tests entwickeln, die ein neues diagnostisches Instrument zur Messung SARS-CoV-2-spezifischer schützender Antiköperreaktionen darstellen. Auf Grundlage des Screenings geeigneter Proben wird der Test hochauflösende Daten generieren, um auf Bevölkerungsebene die spezifische serologische Prävalenz von SARS‐CoV‐2 im Vergleich zu anderen Atemwegsviren, die Dauer einer vor SARS‐CoV‐2 schützenden Immunantwort oder die SARS‐CoV‐2‐Infektionsanfälligkeit unter den Studienteilnehmern zu beurteilen.

Ansprechpartner:   Prof. Dr. Gérard Krause

Kooperationspartner:

  • Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut (NMI) an der Universität Tübingen
  • Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI)

weitere Informationen: Webseite des HZI

Tierversuchsfreie Herstellung von rekombinanten monoklonalen Antikörpern zum Nachweis von SARS-CoV-2 Viruspartikeln

Entwicklung universell verwendbarer höherqualitativer Detektionsantikörper für (1) alle antikörperbasierten Schnelltests zum direkten Nachweis von SARS-CoV-2 wie auch (2) für alle diagnotische Tests auf Serumantikörper gegen SARS-CoV-2, basierend auf sequenzdefinierten rekombinanten Antikörpern.

Ansprechpartner:   Prof. Dr. Stefan Dübel & Dr. Giulio Russo

Kooperationspartner:

  • Abcalis GmbH
  • Technische Universität Braunschweig

Förderung: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie & Partnerschaft mit einer Diagnostikfirma

weitere Informationen: Webseite der Technischen Universität Braunschweig

Ausbau der Infektions-Infrastruktur in der COVID-19-Krise

Gezielt gefördert werden mit diesen Geldern die Kapazitäten und Technologien, welche ein hoch-sensitives Immunmonitoring von COVID 19-Patienten ermöglichen und die Datenerhebung zur Vorhersage des Krankheitsverlaufs sowie zur Abstimmung einer individuellen Therapie erheblich verbessern. Weiterhin wird die Wirkstoffforschung gestärkt, indem die Kapazitäten für Hochdurchsatz-Screening-Verfahren weiter ausgebaut und mit neusten Technologien optimiert und automatisiert  werden.

Ansprechpartner:   Prof. Dr. Thomas Schulz

Kooperationspartner:

  • Medizinische Hochschule Hannover (MHH)

Förderung: 200.000€ des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung

weitere Informationen: Webseite der MHH

Mathematische Entscheidungshilfen für effizientere COVID-19-Tests

Ein interdisziplinäres Team aus Mathematiker*innen, Informatikern und Medizinern der Jungen Akademie, der Technischen Universität Braunschweig, der Universität Stuttgart und der Firma Arctoris hat eine Entscheidungshilfe entwickelt, die berechnet, welches Verfahren in einem positiven Probenpool möglichst effektiv alle an COVID-19 erkrankten Personen identifiziert. Mithilfe so genannter Pooling-Verfahren können Proben von verschiedenen Personen zu einem Pool zusammengefasst und in einem Testkit gemeinsam auf COVID-19 getestet werden.

Ansprechpartner:   Prof. Dr. Timo de Wolff

Kooperationspartner:

  • Arctoris Ltd.
  • Die Junge Akademie
  • Technische Universität Braunschweig
  • Universität Stuttgart

weitere Informationen: Webseite der Technischen Universität Braunschweig

RAPID – Risikobewertung bei präpandemischen respiratorischen Infektionserkrankungen

Etablierung verschiedener Detektionsmethoden zum Nachweis von SARS-CoV-2-Infektionen in Formalin-fixierten, Paraffin-eingebetteten Geweben verschiedener Spezies

Weitere Informationen folgen.

Ansprechpartner:   Prof. Dr. Wolfgang Baumgärtner & Dr. Vanessa Herder

Kooperationspartner:

  • Charité - Universitätsmedizin Berlin
  • Deutsches Primatenzentrum
  • Justus-Liebig-Universität Gießen
  • Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU)
  • Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie
  • Robert Koch-Institut (RKI)
  • Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo)

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

weitere Informationen: Webseite des BMBF