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Schneller vom Labor zum Patienten: Initiative von Fraunhofer, Helmholtz und Hochschulmedizin fördert Pilotvorhaben im Gesundheitsbereich

Bei der Entwicklung neuer Medikamente und Medizintechnik klafft eine Lücke zwischen der Entdeckung neuer potenzieller Wirkstoffe und Produkte und der Weiterentwicklung zu Arzneimitteln und Medizingütern durch die Industrie. Die Fraunhofer-Gesellschaft und die Helmholtz-Gemeinschaft haben gemeinsam mit der Deutschen Hochschulmedizin nun die Proof-of-Concept-Initiative ins Leben gerufen. Sie fördert die Translation von innovativen, vielversprechenden Forschungsvorhaben.

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Wie Herpesviren das Immunsystem austricksen

HZI-Forscher decken auf, wie ein Tumorvirus gezielt ein Protein seines Wirts für die Infektion nutzt

In den meisten Fällen gelingt es dem Immunsystem, Krankheitserreger wie Bakterien und Viren zu erkennen und erfolgreich zu eliminieren. Doch die Familie der Herpesviren hat sich dem Immunsystem hervorragend angepasst: Ihre Mitglieder schaffen es, nach der Infektion lebenslang im Körper ihres Wirtes zu verbleiben. Ein Forschungsteam des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) hat kürzlich entdeckt, dass ein Protein des sogenannten Kaposi-Sarkom-assoziierten Herpesvirus (KSHV) – einem krebserregenden Virus – eine Komponente des Immunsystems für die eigenen Zwecke nutzt. Dies ermöglicht es dem Virus, seinen Wirt erfolgreich zu infizieren. Ihre Ergebnisse eröffentlichten die Forscher im Fachjournal PLOS Pathogens.

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Innovative klinische Studie: Ein erfolgreicher Schritt für die COPD-Forschung

Eine klinische Studie am Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM konnte durch die Gabe eines Kombinationspräparats der Firma Novartis (Indacaterol/Glycopyrronium) neben der Verbesserung der Lungenfunktion einen deutlich positiven Effekt auf die Herzfunktion von COPD-Patienten nachweisen. Die Ergebnisse der Studie sind jetzt im renommierten Journal »The Lancet Respiratory Medicine« veröffentlicht.

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Neuer Behandlungsansatz für Hepatitis E Infektionen bei Schwangeren

Hepatitis E Virus-Infektionen verlaufen in den meisten Fällen unauffällig und gelten unter Medizinern als unterschätzte Krankheit. Die Zahl der weltweiten Infektionen wird auf 20 Millionen Infizierte pro Jahr geschätzt. In unseren Breiten werden vorrangig Menschen mit geschwächter Immunabwehr krank. In Asien und Afrika ist jedoch ein anderer Genotyp verbreitet, der eine ernste Bedrohung für eine ganz besondere Bevölkerungsgruppe ist: Schwangere. Eine von vier Schwangeren stirbt dort in Folge einer Hepatitis E Infektion. Wissenschaftler des TWINCORE haben nun untersucht, worin die Unterschiede der regionalen Hepatitis E Typen liegen, um Behandlungsansätze gegen diese für Schwangere hochgefährliche Variante zu erforschen. Mit ihren Untersuchungen haben sie zunächst ein Zellmodell entwickelt, mit dem sie Wirkstoffe auf ihre Eignung als Hepatitis E Medikament testen können. Das Projekt wurde vom Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) gefördert.

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Die TRAIN Akademie verabschiedet ihre ersten Absolventen

Am 26. Oktober schlossen die ersten Absolvierenden der TRAIN Akademie ihre berufsbegleitende Weiterbildung ab: Prof. Christopher Baum und der wissenschaftliche Geschäftsführer des HZI, Prof. Dirk Heinz, überreichten acht Absolvierenden in einem fröhlichen Festakt ihre Zertifikate.

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